Gemeinsam Zukunft pflanzen: Mehr Stadtgrün in Dresden

Mit der Pflanzung von zwei Straßenbäumen an der Döbelner Straße/Ecke Bolivarstraße in Dresden-Pieschen haben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeister Dirk Hilbert am 11.09.2026 ein sichtbares Zeichen für mehr Stadtgrün und eine klimaangepasste Stadtentwicklung gesetzt.

Gemeinsam Zukunft pflanzen: Mehr Stadtgrün in Dresden

Mit der Pflanzung von zwei Straßenbäumen an der Döbelner Straße/Ecke Bolivarstraße in Dresden-Pieschen haben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeister Dirk Hilbert am 11.09.2026 ein sichtbares Zeichen für mehr Stadtgrün und eine klimaangepasste Stadtentwicklung gesetzt. Die beiden Amberbäume (Liquidambar styraciflua ‚Worpleston‘) bilden zugleich den Auftakt für das Projekt „Straßenbäume“ des Fördervereins BUGA Dresden 2033 e. V.

„Wir pflanzen Zukunft“ – unter diesem Leitgedanken soll die Aktion Impulse für zusätzliche Bäume im Dresdner Stadtgebiet geben. Gerade der diesjährige Sommer habe erneut gezeigt, wie wichtig mehr Grün für ein angenehmes Stadtklima und eine höhere Aufenthaltsqualität sei. Straßenbäume spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und leisten insbesondere in stark versiegelten Bereichen einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt.

Sowohl Ministerpräsident Michael Kretschmer als auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert verwiesen auf die Notwendigkeit, angesichts der zukünftigen Herausforderungen und zunehmender Hitze konkrete Antworten zu geben. Konzepte wie die Schwammstadt, grüne innerstädtische Verbindungen und zusätzliche Bäume seien wichtige Bausteine. Dafür brauche es das Zusammenspiel von öffentlicher Hand und privatem Engagement. Das Dresdner Straßenbaumkonzept schaffe dabei den Rahmen, welche Bäume wann und wo gepflanzt werden können. Zugleich gehe es darum, Verantwortung für ihre langfristige Entwicklung zu übernehmen. Andreas Wehle, Präsident vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.V. (VGL Sachsen), betonte, dass nur gemeinsam Projekte, wie diese funktionieren: „Ein Baum könne dabei ein verbindendes Element sein. Und am Ende sollte nicht entscheidend sein, wer welchen Anteil für sich beansprucht, sondern dass etwas wächst und gedeiht.“

Für den Förderverein BUGA Dresden 2033 ist die Pflanzung mehr als ein symbolischer Akt. Es gehe darum, geeignete Flächen zu finden, Genehmigungen zu ermöglichen, konkrete Standorte festzulegen und die Finanzierungen zu klären, damit weitere Baumpflanzungen umgesetzt werden können. Gerade im Dresdner Norden liege dafür großes Potenzial. Bettina Kempe-Gebert, Stadträtin und Mitglied im Förderverein, verwies dabei auf Helleraus Tradition als Gartenstadt und als Beispiel für eine grüne Stadtentwicklung.

Axel Keul, Geschäftsführer VGL Sachsen dankte allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, die beiden Bäume kurzfristig zu pflanzen. „Jede BUGA beginnt mit dem ersten Baum“, sagte Michael Kretschmer mit Blick auf die Bundesgartenschau 2033. Die heutige Pflanzung sei damit ein konkreter Auftakt für einen langfristigen Prozess hin zu einem grüneren Dresden. 

Das Projekt „Straßenbäume“ soll weitere Pflanzungen anstoßen und für die Bedeutung von Bäumen als Teil einer zukunftsfähigen grünen Infrastruktur sensibilisieren. Die Aktion wird von der Landeshauptstadt Dresden, dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. und dem Förderverein BUGA Dresden 2033 e. V. umgesetzt. Die GLF Garten- und Landschaftsbau Dresden GmbH übernimmt für drei Jahre die Entwicklungspflege der beiden Bäume; sie stammen aus der Leutersdorfer Baumschulen Pflanzenhandels GmbH.

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